Wassersport in Italien



In der Marina der Haefnstadt Trani in Apulien. Foto: Hans-Joachim Franzen

Italienische Küstengewässer lassen keine Langeweile bei sportbegeisterten Urlaubern aufkommen. Inklusive seiner Inseln bietet das Land rund 8000 Kilometer Küste. Viele Kilometer davon sind gut geeignet für fast alle Arten von Wassersport. Italiener lieben das Motorboot fahren, aber auch Segeln, Tauchen, Surfen, Windsurfing, Kitesurfen, Tauchen, Wasserski oder Jetski fahren hat seine Anhänger.

Von 21 Regionen besitzen lediglich fünf keinen Zugang zum Meer. Italien kann wie kaum ein Land auch mit der notwendigen Infrastruktur aufwarten. Marinas, Surf- und Segelschulen, Tauchzentren, Bootsverleiher, Fachgeschäfte für Wassersportbedarf und vieles mehr sind rund um die beliebten italienischen Urlaubsregionen in ausreichendem Masse vorhanden.

 

Wassersport in den Binnengewässern Italiens



Sonntagsausflug mit dem Motorboot auf dem Meer vor Polignano

Auch viele italienische Binnengewässer sind gute Wassersportreviere, zum Beispiel die norditalienische Seen. Gardasee, Lago Maggiore oder Comer See sind seit vielen Jahrzehnten beliebte und lebendige Urlaubsreviere auch für Segler, Surfer, Kajakfahrer und andere Wassersportler.

Wer es etwas ruhiger mag, der kommt am Lago di Bolsena in Latium auf seine Kosten. Die Ufer des Sees, der 90 Autominuten nördlich von Rom liegt, sind kaum verbaut und die Verwaltung der umliegenden Orte setzt ganz auf sanften Tourismus. Das richtige für Windsurfer, Kajakfahrer und Angler, die im ungewöhnlich klarem Wasser Hecht, Barsch, Maräne und Rotfeder, Rotaugen, Karpfen und anderen Fischen nachstellen möchten.



Angler am Tiber mitten in Rom

Überhaupt das Angeln, Italiener sind begeisterte und gute Angler, wie die Erfolge bei Weltmeisterschaften zeigen. Dabei müssen es nicht immer Rekordfische seine, auch der Fang einer größeren Anzahl kleinerer Fische kann Spaß machen und den Alltagsstress vergessen machen.

Selbst mitten in der Haupstadt Rom am Ufer des Tiber wird gerne und oft geangelt.

Zurück zu den Seen. Noch ruhiger als der Bolsenasee ist der Lago di Vico ist, dessen Nordufer zwar Naturschutzgebiet ist, der aber im südlichen Teil bei Windsurfern, Seglern und Kajakfahrern beliebt ist, ähnlich verhält es sich beim Lago di Bracciano, der größer und dessen Ufern es etwas lebhafter zugeht als am Lago di Vico.

Neben dem Meer und den Seen sind auch die italienischen Flüsse wegen ihrer Wassersportmöglichkeiten zu erwähnen. Der größte Fluss ist der Po, der breit und majestätisch den Norden des Landes unterteilt. Motorbootfahrer und Jetskifans kommen ebenso auf ihre Kosten wie Windsurfern und Kanuten. In den Flüssen und Bächen der italienischen Alpen finden sich zudem gute Gelegenheiten zum Canyoning und Rafting.



 
 
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